Verstopfung

Tagesplan gegen Verstopfung

morgens
  • Aerobe Bewegung mit sechs bis zwölf Kniebeugen, Hüpfen auf dem Trampolin, Radfahren im Bett
  • 1 Portion MorgenStund’
  • 1-2 Tassen 7x7 KräuterTee
  • 1-2 Gläser Wasser
  • 1-2 Eßlöffel WurzelKraft würzig oder fruchtig
über den Tag
  • 3-5 Tassen 7x7 KräuterTee
  • 2-3 Gläser Wasser
  • 2 Eßlöffel WurzelKraft würzig oder fruchtig
  • Hüpfen auf dem Trampolin
  • 3-12 Kniebeugen
  • Bauchmassagen
abends
  • 1-2 Tassen 7x7 KraäuterTee
  • 1-2 Gläser Wasser
  • 2 Eßlöffel WurzelKraft würzig oder fruchtig
  • Basische Fußbäder
  • 1 Glas Wasser, (250 ml) mit entweder 2 Teelöffeln Flohsamen eingerührt oder mit 2 Teelöffeln gequetschtem Leinsamen. Kurz umrühren und flott austrinken
über Nacht
  • Möglichst oft BasischeStrümpfe und/oder Ärmel

Verstopfung

Viele Menschen leiden hin und wieder oder schon über Jahre unter chronischer Stuhlverstopfung. Von dieser Mißbefindlichkeit sind mehr Frauen als Männer betroffen. Dieses Problem beginnt oft allmählich und führt zu Völlegefühl, aufgetriebenem Bauch und allgemeinem Unwohlsein bis hin zu krampfartigen Schmerzen beim Stuhlgang sowie zur Bildung von Hämorrhoiden, besonders bei hartem Stuhl. Die Betroffenen gehen meistens weniger als dreimal pro Woche zur Toilette.

Sind ernsthafte organische Gründe für die Verstopfung ausgeschlossen, so können zu geringe Trinkmengen, ein Mineralstoffmangel z. B. an Magnesium, Bewegungsarmut, seelische Probleme und auch einige Medikamente eine ursächliche Rolle spielen. Auch mangelnde Zeit oder der falsche Ort für den Toilettengang verhindern oft eine gesunde Darmentleerung.

Eine Hauptursache für Verstopfung stellt die säurelastige Ernährung aus einem übermäßigen Konsum von Kaffee, Alkohol, Süßigkeiten, Chips, Fast Food, Fleisch, Fisch, Wurstwaren u. a. dar. Deshalb fehlen die wichtigen Ballaststoffe aus Gemüse, Rohkost, Obst und Vollkornprodukten wie Amarant, Quinoa, Hirse usw., die zum einen das Sättigungsgefühl verstärken und  zum anderen im Darm Wasser binden, das Stuhlvolumen erhöhen und durch die Druckerhöhung die Verdauungstätigkeit anregen.

Der Darm ist, neben den Nieren, der Lunge und der Haut, ein originäres Ausscheidungsorgan. Durch dauernde Verstopfung fällt die Ausscheidungsfunktion dieses wichtigen Organs mehr oder weniger aus. Der dadurch eintretende Rückstau an Säuren und Giften führt zusätzlich zu Fäulnis und Gärungen im Darm mit negativen Folgen für unsere Gesundheit. Es können sich Darmentzündungen, Übergewicht, Cellulite, Verpilzungen, Rückenschmerzen, Menstruationsbeschwerden u.a. entwickeln.

Was ist gegen die Verstopfung zu tun?

Säurebildner sind zu reduzieren bzw. zu meiden. Ebenso sollte auf das Rauchen verzichtet und Streß abgebaut werden.

Eine vollwertige und basenbildende Kost aus viel Gemüse, Salat, Rohkost, Obst und Samen fördert durch die enthaltenen Ballaststoffe auf natürliche Art und Weise unsere Verdauungstätigkeit. Beim Essen sollte auf gründliches Kauen geachtet werden gemäß dem Spruch: „Gut gekaut, ist halb verdaut.“

Über den Tag hat sich die Einnahme von sechs Eßlöffeln WurzelKraft würzig oder fruchtig bewährt. Gerade das darin enthaltene Einhundert-Pflanzen-Pulver unterstützt die Darmtätigkeit ganz natürlich. Hervorragend bewährt zur Förderung der Verdauung am nächsten Morgen hat sich die abendliche Einnahme von zwei Teelöffeln gequetschten Leinsamen oder mehr in ein Glas Wasser. Die Mischung wird möglichst zügig getrunken.

Um die Verdauung des Tages schon am Morgen zu fördern, empfiehlt sich der MorgenStund’ Hirse-Buchweizen-Brei, verfeinert mit einigen Teelöffeln WurzelKraft fruchtig, Obst, Nüssen und eventuell einem Schuß Sahne, Soja- oder Reismilch.

Mittags kann Rohkost und Salat am besten verdaut werden, Abends empfiehlt es sich, gedünstetes Gemüse mit Kartoffeln, Hirse o.ä., Eintopf oder eine Gemüsesuppe zu essen. Das Abendessen sollte nicht zu üppig sein und nicht  später als 19.00 Uhr gegessen werden, damit der Darm nicht unnötig belastet wird und Darmgärungen über Nacht vermieden werden.

Auch Flohsamen, semen plantaginis, sind bei Verstopfung einsetzbar, die aber nur mit ausreichend Stillem Wasser wirksam werden können. Das sind die Samen von Spitzwegerich. Nehmen Sie einen gehäuften Teelöffel dieser Samen auf ein Glas Wasser, rühren Sie es gut um, und trinken Sie es sofort hinunter.

Auch eingeweichte Trockenpflaumen sind ein bewährtes Hausmittel zur Überwindung von Darmverstopfung.

Generell ist es wichtig, über den Tag 1,5-2 Liter Stilles Wasser zu trinken. Dazu empfehlen sich  0,5-1,5 Liter 7x7 KräuterTee, um mögliche Darmverschlackungen zu lösen. Ggf. kann auch einmal ein Basentrunk hilfreich sein.

Basische Fuß- und Vollbäder und die BasischenStrümpfe unterstützen die Ausscheidung von Säuren und Schadstoffen über die Haut. Es empfehlen sich zwei bis drei Fußbäder oder die BasischenStrümpfe und 1 Vollbad pro Woche. Bei den basischen Bädern hat sich das Bürsten des Körpers in Ausscheidungsrichtung bewährt. Der Bauch wird nach unten gebürstet.

Basische Einläufe reinigen den Dickdarm ganz sanft und natürlich. Als Einlaufflüssigkeit empfiehlt sich der 7x7 KräuterTee mit einer Prise MeineBase.

Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft fördert ebenfalls die Verdauung und wirkt damit der Verstopfung entgegen. Eine sehr hilfreiche Bewegungsart ist das regelmäßige Springen auf dem Trampolin. Springen Sie vor dem Frühstück, vor dem Mittagessen und vor dem Abendbrot nach Möglichkeit jeweils zwei bis drei Minuten. Das wirkt Wunder, ob für die Verdauung oder für den Abgang von Blähungen.

Eine der wichtigsten Maßnahmen von Darmverstopfung ist es, sofort auf die Toilette zu gehen, wenn sich der Darm mit der Bitte um Entleerung meldet!